ERGONOMIE - AUF DIE HALTUNG KOMMT ES AN

Ergonomie ist nicht nur das Stichwort für Gesundheit am Schreibtisch, auch die Küche als Arbeitsplatz sollte wohl durchdachten, ergonomischen Regeln folgen. Damit lassen sich, Ihrer Gesundheit zuliebe, die für Sie optimalen Einstellungen finden. Generell gilt, Arbeitshöhen leicht erreichbar zu machen und schwere Gegenstände so in Kästen zu lagern, dass ein Herausheben mühelos gelingt. Rufen Sie sich auch während dem Kochen immer wieder Ihre Körperhaltung ins Gedächtnis und ändern Sie diese ins Positive.


Alles im Überblick:
Gemeinsam mit unseren Küchenplanern bestimmen wir zunächst die Höhe aller Oberflächen, die Ihnen ein möglichst rückenschonendes Arbeiten ermöglicht. Vor allem kommt es auf die Arbeitshöhe an: Diese sollte 15 cm unter dem angewinkelten Unterarm liegen. So kann bequem z. B. Gemüse geschnitten werden. Das Ceranfeld wird etwas niedriger angesetzt, um eine bessere Einsicht in die Töpfe zu gewährleisten. Häufig genutzte Geräte wie Kühlschrank, Backofen oder Geschirrspüler sollten ergonomisch erhöht eingebaut sein – das schont Rücken und Gelenke.

Mit Hilfe dieser einfachen Tabelle können Sie sich schon einen ersten Überblick über ideale Küchenmöbelhöhen verschaffen.

Schränkesysteme mit Köpfchen planen:
Bei allen Hoch-, Ober- und Unterschränken muss, neben der idealen Erreichbarkeit, auch beachtet werden, dass schwere Gegenstände sich daraus leicht entnehmen lassen.
Für diese Aufgabe gibt es viele ergonomisch sinnvolle Einbauten wie z. B. Innenauszüge, drehbare und ausfahrbare Korb- und Drahtgitterfächer oder das System des beliebten Apothekerschrankes. Achten Sie stets darauf, dass Sie Ihre Küche nach der Beliebtheit Ihrer Utensilien optimal beladen,
d. h. Dinge, die Sie öfters brauchen stehen im Regal weiter vorne.